16.04.2026 11:19

Händels Abschied von der Oper: „Deidamia“ in Göttingen

Als Versteckspiel im Frauengewand überraschte Händels letzte Oper „Deidamia“, bevor der Komponist sich dem Oratorium zuwandte. Im Mittelpunkt der diesjährigen Internationalen Händel-Festspiele Göttingen steht ab dem 15. Mai 2026 der junge Achilles, der auf die Insel Skyros geschickt wurde. Um der Prophezeiung zu entgehen, die ihm den Tod auf dem Schlachtfeld vorhersagt, lebt Achilles dort als Mädchen verkleidet unter den Töchtern des Königs Licomede und verliebt sich in die Erstgeborene Deidamia. Verlust, Humor, Heldentum und Liebe prägen die dramatische Grundhaltung der Oper, die in Göttingen von George Petrou inszeniert und dirigiert wird, komplettiert von international gefeierten Sängern wie Bruno de Sá, Sophie Junker und Nicolò Balducci. (Foto: „Deidamia“ beim Wexford Opera Festival 2025, Übernahme der Produktion in Göttingen)