Bärenreiter-Verlag

Wilhelmshöhe, Kassels „Grüner Hügel“: Hier hat seit 1927 der vier Jahre zuvor in Augsburg von Karl Vötterle gegründete Bärenreiter-Verlag seinen Sitz.

Ausgehend von der Singbewegung, der evangelischen Kirchenmusik und dem neu erwachten Interesse an Alter Musik entwickelte das Unternehmen rasch ein unverwechselbares Profil. Der intensive Kontakt zur musikwissenschaftlichen Forschung führte nicht nur zu der epochemachenden Enzyklopädie Die Musik in Geschichte und Gegenwart (unterdessen in zweiter, grundlegend überarbeiteter und erweiterter Auflage), sondern auch zu einer Phalanx kritischer Gesamtausgaben, die weltweit von Wissenschaft und Praxis gleichermaßen geschätzt und intensiv genutzt werden. Stellvertretend seien die Gesamtausgaben der Werke von Schütz, J. S. Bach, Händel, Telemann, Gluck, Mozart, Schubert und Berlioz genannt, denen sich in jüngster Vergangenheit Rameau, Fauré und die Reihen L'Opéra français und Works of Gioachino Rossini hinzugesellten. Wie viele andere Veröffentlichungen erscheinen sie unter dem Label „Bärenreiter Urtext“, einem Qualitätssiegel für Notenausgaben, unter dem nach klar formulierten Editionsrichtlinien Werke in ihrer authentischen Textgestalt ediert werden.

Im Bereich der Neuen Musik pflegt der Verlag die Zusammenarbeit mit international renommierten Komponisten unterschiedlicher Generationen, Herkunft und stilistischer Ausrichtung. Zu ihnen zählen unter anderem Manfred Trojahn, Matthias Pintscher, Beat Furrer, Miroslav Srnka und Charlotte Seither.

Bärenreiter, erste Wahl für diejenigen, die sich professionell mit Musik beschäftigen, verbindet wissenschaftliche Seriösität, gestalterisches wie drucktechnisches Know-how und hochwertige Ausstattung mit benutzerfreundlichem Service. Die Publikation von in jeder Hinsicht überzeugenden Notenausgaben und Büchern ist das hochgesteckte Ziel, an dem tagtäglich mit Hingabe und Leidenschaft gearbeitet wird.

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