Die Alkor-Edition ging hervor aus der 1934 in Leipzig zur Fortführung der Kritischen Bruckner-Gesamtausgabe
gegründeten Firma Oscar Brandstetter, die 1944 in Bruckner-Verlag Leipzig umbenannt wurde. Nach dem Krieg wurde der Verlagssitz zunächst
nach Wiesbaden verlegt, bis der Geschäftsführer Fritz Oeser 1955 Kassel als endgültige Niederlassung wählte. Der Verlag gehört seitdem unter
dem Namen Alkor-Edition Kassel GmbH zur Bärenreiter-Gruppe, heute unter der Geschäftsführung von Barbara Scheuch-Vötterle. Als Agentur
für Bühne und Orchester vertreibt die Alkor-Edition neben eigenen Werken die Aufführungsmateriale des
Bärenreiter-Verlages und zahlreicher
ausländischer Verlage, die von ihr vertreten werden. Zu den wichtigsten Titeln des Alkor-Kataloges zählen die Bühnen- und Orchesterwerke von
Händel, Gluck, Mozart, Haydn, Berlioz und der Strauss-Dynastie - basierend auf der jeweiligen kritischen Gesamtausgabe - sowie die
Nowak-Ausgaben der Symphonien von Bruckner. Ebenfalls bei der Alkor-Edition erhältlich sind so wichtige Opern wie Beethovens "Fidelio",
Halévys "La Juive", Dvoráks "Rusalka", Smetanas "Die verkaufte Braut", Gounods "Margarethe", Offenbachs "Les contes d'Hoffmann" und
"La belle Hélène" sowie die Ballette von Tschaikowsky. Ein zentrales Segment des Alkor-Kataloges betrifft die zeitgenössische Musik, im
Besonderen die Werke von Komponisten des Bärenreiter-Verlages wie
Jean Barraqué, Günter Bialas,
Beat Furrer,
Vadim Karassikov,
Rudolf Kelterborn, Giselher Klebe, Ernst Krenek,
Jorge E. Lopez,
Matthias Pintscher,
Andrea Lorenzo Scartazzini,
Thomas Daniel Schlee,
Charlotte Seither,
Ulrich Stranz,
Manfred Trojahn und Heinz Winbeck.