12.02.2014 13:26

Tschechische Opernraritäten

Selten aufgeführte Opern von Dvorák und Martinu stehen im März und April auf den Spielplänen deutscher Theater: Den Anfang machen die Städtischen Bühnen Osnabrück am 15. März mit der ersten szenischen Präsentation in Deutschland von Antonín Dvoráks früher Grand Opéra Wanda (Regie: Robert Lehmeier / Musikalische Leitung: Daniel Inbal). Zwei Wochen später, am 29. März, stellt das Theater Bremen Bohuslav Martinus surrealistisches Meisterwerk Julietta in der französischen Fassung zur Diskussion, inszeniert von John Fulljames und dirigiert von Clemens Heil. Und auf gleich zwei Bühnen spielt in Martin?s hinreißender Vertonung von Carlo Goldonis Komödie die toskanische Gastwirtin Mirandolina ihre drei männlichen Verehrer gegeneinander aus. Die Neuproduktion am Theater Gießen (Regie: Andriy Zholdak / Musikalische Leitung: Michael Hofstetter) hat am 30. März Premiere, die Bayerische Staatsoper München folgt am 30. April. Im Cuvilliés-Theater singen und agieren Mitglieder des Opernstudios. Es inszeniert Christian Stückl, der Intendant des Münchner Volkstheaters, am Pult des Bayerischen Staatsorchesters steht Alexander Prior.