28.02.2013 09:15

Händels "Acis and Galathea" (1732) als Erstaufführung in Paris, Wien und Bad Lauchstädt

Mit dem in Ovids Metamorphosen überlieferten Mythos von Acis und Galatea hat sich Händel zuerst 1708 in einer italienischen Kantate, sodann 1718 in einer englischen Masque auseinandergesetzt. Wenig bekannt, weil bislang nur fragmentarisch überliefert, ist seine dritte Vertonung dieses Stoffes von 1732. Hierbei handelt es sich um eine zweisprachig englisch-italienische Serenata voll musikalischem Formenreichtum und Klangfarbenpracht. Diese im Rahmen der Hallischen Händel-Ausgabe erstmals vollständig edierte Fassung war am 20. März 2013 im Pariser Théâtre des Champs Elysées und am 25. März in Wien im Theater an der Wien jeweils konzertant zu hören, mit einem hochrangigen Solistenensemble und dem Basler Kammerorchester unter der Leitung von Paul Goodwin. Auf der Bühne kann man die Spätfassung von Acis and Galatea erstmals am 14. Juni im Goethe-Theater Bad Lauchstädt im Rahmen der Händel-Festspiele Halle erleben (Concerto Royal, Musikalische Leitung: Sebastian Breuning, Regie: Ute M. Engelhardt).